Soll ich einen Werbetexter buchen oder KI schreiben lassen?

Du bist nicht allein, wenn dich diese Frage gerade beschäftigt. Wozu braucht es heute noch einen Texter, wenn KI das auch kann? Und das sogar noch günstiger? In meinem Alltag als Werbetexter werde ich gerade ständig damit konfrontiert: Ronald, kannst du mal bitte drüber schauen? Ich hab da was vorbereitet. Ich sehe nach 2 Zeilen: […]

Inhalt

Du bist nicht allein, wenn dich diese Frage gerade beschäftigt.

Wozu braucht es heute noch einen Texter, wenn KI das auch kann?

Und das sogar noch günstiger?

In meinem Alltag als Werbetexter werde ich gerade ständig damit konfrontiert:
Ronald, kannst du mal bitte drüber schauen? Ich hab da was vorbereitet.

Ich sehe nach 2 Zeilen: KI!

Keine Seele.

Nur jeeeeeeede Menge wohlklingende Buchstaben ohne den geringsten Zusammenhang zum Produkt meiner Kunden.

Die Folge ist, dass sich jede Menge Abonnenten aus Newslettern austragen, Werbeanzeigen sich massiv verteuern und Leser die Webseite nach 10 Sekunden wieder verlassen.

Ich sehe das in den Daten meines Trackings, ob ein Text funktioniert oder nicht.

Ich würde nicht gefragt werden, wenn meine Kunden Erfolge mit ihren Texten hätten.

Ich werde gefragt, weil diese Erfolge ausbleiben – und das obwohl sich die Texte gut anhören.

Viele Geschäftsführer und Selbstständige, die ich am Telefon habe, sind deshalb unruhig.

Der heilige Gral der künstlichen Intelligenz scheint leergetrunken.

Was gut funktionieren sollte UND einfach ist, scheint nicht zu klappen.

Mit Sicherheit hast du auch schon KI genutzt. Du wolltest einen Text „schnell erledigen“ und hast das von KI schreiben lassen.

Dagegen ist bei Alltagsaufgaben, wie einfachen E-Mails oder Textzusammenfassungen nichts einzuwenden.

Aber wenn Anfragen für deine Produkte und Dienstleistungen ausblieben – genau das ist der Punkt, über den wir sprechen müssen: Nicht, ob ein Werbetext gut klingen soll, sondern ob er wirkt.

Wir leben in einer Zeit, in der sich gefühlt jede Woche etwas verschiebt: Tools, Wettbewerber, Erwartungen, Sichtbarkeit, Budgets.

Und gleichzeitig steht da diese oft thematisierte Sorge im Raum: „Wenn ich KI nicht nutze, werde ich abgehängt?“

Das ist kein irrationaler Gedanke. Das ist verantwortungsvolle Geschäftsführung unter Unsicherheit.

Dieser Beitrag ist keine Technik-Debatte.

Er ist eine Entscheidungshilfe: Wann KI sinnvoll ist und wann ein Werbetexter (oder ein Copywriter) dir am Ende Zeit, Geld und Nerven spart.

Werbetext und Marketing: Warum „klingt gut“ nicht reicht

Viele Unternehmer kennen diese Unterscheidung nicht:

  • Textproduktion (Worte erzeugen)
  • Textwirkung (Entscheidungen auslösen)

Ein Werbetext ist kein hübscher Fließtext.

Er ist eine Entscheidungshilfe!

Ein gut geschriebener Text ist ein System, das Vertrauen aufbaut und Handlungsbereitschaft erzeugt, ohne Druck und ohne Show.

Wenn KI-Texte bei dir „okay“ sind, aber keine Ergebnisse bringen, liegt das selten an deinem Unternehmen.

Es liegt daran, dass KI häufig eine wichtige Frage nicht beantwortet: Was muss dein Leser glauben, verstehen und fühlen, damit er handelt?

Und ja: Das ist Marketing. Das ist Kundenpsychologie, die sich an Bedürfnissen ausrichtet.

Gute Werbetexte schreiben: Was KI gut kann und was nicht

Ich bin kein Gegner von KI. Ich nutze sie selbst intensiv.

KI ist stark, wenn du Geschwindigkeit brauchst:

  • erste Entwürfe
  • Varianten für Überschriften
  • Formulierungsalternativen
  • Zusammenfassungen für Mailings, Newsletter oder Social Media Posts
  • Recherchen
  • Quellenarbeit

Sie hilft dir dabei, schneller Texte schreiben zu können.

Und manchmal ist schnell auch absolut in Ordnung.

Aber sobald es um echte Entscheidungen geht – um Vertrauen, Preis, Risiko, Differenzierung – wird es anspruchsvoller.

Wenn du 10.000+ für eine Dienstleistung ausgeben sollst, willst du überzeugt sein. Nicht verführt.

Denn gute Werbetexte zu schreiben bedeutet nicht, Sätze zu produzieren.

Es bedeutet, die passende Zielgruppe zu adressieren, Einwände vorwegzunehmen und aus deinem Produkt einen klaren Mehrwert herauszustellen.

Das ist der Grund, warum viele KI-Texte zwar professionell wirken, aber austauschbar bleiben.

Und Austauschbarkeit ist in Überflussmärkten ein sicherer Weg ins Abseits.

Wenn gerade niemand bei dir anfragt, obwohl der Text gut klingt, liegt es nicht an deinem Unternehmen.

Deine Zielgruppe ist eben einfach noch nicht überzeugt.

Zielgruppe, Leser und Werbebotschaft: Wo KI-Texte oft scheitern

Wenn du KI einen Prompt gibst, bekommst du oft einen Text, der „wahrscheinlich passend“ ist.

Was häufig fehlt und warum ein Text nicht funktioniert:

1) Die echte Situation deiner Zielgruppe

Ein Text trifft nicht „alle“.

Er soll eine spezifische Kundschaft in einer konkreten Lage ansprechen. Wenn diese Situationsbeschreibung nicht messerscharf ist, bleibt die Botschaft austauschbar. Und allgemeine Botschaften erzeugen selten Bewegung.

Hier ein aktuelles Beispiel aus einem Newsletter, die so Gott sei dank nie verschickt wurde, weil ich ihn vorher auf dem Tisch hatte:

„Der Wecker klingelt. Du bist schon müde, bevor der Tag überhaupt angefangen hat.

Tagsüber:

Drei Kaffees bis Mittag, nur um zu funktionieren.

Kundengespräch. Du lächelst professionell. Präsentierst die Zahlen. Von außen: Top.“

Du darfst gern mitraten, welches Produkt hier wohl beworben werden sollte.

So was funktioniert einfach nicht.

2) Beweise statt Behauptungen

„Wir sind Ihr Partner.“ „Wir liefern Qualität.“

Das sind Claims, aber keine konkrete Fakten. Käufer wollen prüfbare Hinweise: Beispiele, Zahlen, Prozess, Referenzen.

Ohne das wirkt selbst der beste Werbetext wie eine Broschüre voller Versprechen.

Zeit, mal ein paar eigene Beweise zu liefern. 🙂

Werbetexte, die verkaufen, liefern Anfragen und Bewerbungen

So sieht das aus, wenn Werbetexte machen was sie sollen: Anfragen und Bewerbungen liefern, Eintragungen für Erstgespräche bringen und eine Webseite auf Google Seite 1 und auch in KI-Ergebnislisten bringen.

3) Aufmerksamkeit, die nicht nach „Werbung“ riecht

Viele KI-Texte sind sprachlich sauber, aber sie greifen nicht.

Entweder sind sie langweilig oder sie klingen nach „Werbung von der Stange“.

Die Aufmerksamkeit der Leser entsteht, wenn du das Problem, den Preis des Problems und den nächsten Schritt so klar machst, dass es beim Publikum „klick“ macht.

An der Stelle möchte ich dir ein Erstgespräch mit mir empfehlen. Wenn du bis hierhin gelesen hast, treibt dich das Thema wirklich um.

Trag dich einfach hier ein und ich melde mich telefonisch bei dir, um einen Termin mit dir abzustimmen, in dem wir mal gemeinsam über deine Online-Medien schauen.

Slogan und Headlines: Was wirklich bei einer Headline hängen bleibt

Wenn du mit KI arbeitest, bekommst du schnell eine Auswahl für deine Headline. Schnell sogar dreißig Varianten.

Aber die entscheidende Frage ist: Welche davon verankert sich besser im Gedächtnis?

Hier hilft ein Blick auf klassische Denker wie Ogilvy und Leo Burnett: Sie haben nicht einfach kreative Formulierungen gesammelt, die gut klingen.

Sie haben verstanden, dass eine prägnante Überschrift und ein Slogan eine Botschaft so verdichten, dass sie sofort verstanden wird und zwar in der eigenen Sprache deiner Kunden.

Es macht einen riesen Unterschied, ob du Mandaten, Klienten, Kunden, Einkäufer, ZFK, Assistenten, Mütter, Väter, Einkäufer, Einbehandler uvm. adressierst.

Ein Werbetext beginnt deshalb nicht mit „Wir“, sondern mit dem, was beim Kunden ohnehin schon präsent ist: Zweifel, Wunsch, Risiko, Hoffnung: starke Emotionen eben, die du respektvoll ansprichst, statt sie auszunutzen.

Geiz ist geil hat nicht umsonst so gut funktioniert. Wer spart nicht gern?

Copywriting und Online Marketing: Warum Struktur verkauft

Wenn du versuchst, Texte ohne Struktur aufzusetzen, wird es schnell zäh.

Eine bewährte Orientierung ist die AIDA-Formel: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen, Handlung.

Das klingt simpel, ist aber extrem wirksam, wenn du es sauber umsetzt:

  • Du holst den Leser ab (nicht belehren).
  • Du machst Benefits konkret (nicht „besser“, sondern messbar).
  • Du reduzierst Risiko (Proof, Prozess, Garantie-Logik).
  • Du führst zu einer klaren Handlung, inklusive Call-to-Action.

Genau hier verbinden sich Text und Verkauf.

Denn im Kern geht es darum, Leser zu beeinflussen. Nicht manipulativ, sondern so, dass sie eine gute Entscheidung treffen können.

Ein guter Text hilft immer dabei, eine Entscheidung treffen zu können.

Warum Werbetexte Klarheit schaffen: Umsatz durch Präzision

Im Kern haben Werbetexte immer das Ziel, Orientierung zu geben: Warum jetzt? Warum dieses Produkt? Warum dieses Unternehmen? Warum du als Anbieter?

Wenn das nicht klar ist, kannst du die schönsten Wortspiele bauen. Sie alle bleiben wirkungslos.

Und dann passiert das, was viele Unternehmer erleben: Die Internetseite ist da, die Landingpages sind gebaut, die Werbeanzeigen bei Facebook, Google und Co. sind geschaltet aber die Conversions bleiben aus.

Ein Werbetext muss niemanden anschreien. Er muss präzise sein. Und das ist oft der Moment, in dem ein erfahrener Werbetexter klären kann, wo gerade der Schuh drückt.

Werbetexter, Texterinnen und Agentur: Was Profis anders machen

Ein professioneller Werbetexter kommt nicht zu dir und startet mit „Erzähl mal“. Und schreibt das dann auf. Er startet mit einer präzisen Diagnose:

  • Was ist euer USP wirklich?
  • Welche Einwände hört ihr vom Interessenten – WIRKLICH?
  • Welche Teile des Produkts oder der Dienstleistung werden oft missverstanden?
  • Welche Formulierungen haben im Vertrieb bisher Kunden überzeugen können oder an welcher Stelle beißt sich der Vertrieb immer wieder die Zähne aus?
  • Was unterscheidet eure Lieblingskunden von denen, die immer wieder Ärger machen?

Entscheidend ist, dass jemand Logik, Psychologie und Realität zusammenbringt, statt sich mit ChatGPT einen Kundenavatar bauen zu lassen und sich 100 Bedürfnisse zusammenzuskripten.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen dem Schreiben von Werbetexten und dem Bauen eines Systems, das Absatzsteigerung möglich macht.

Und ja: Profis schreiben für die unterschiedlichsten Werbemitteln.

Ein Werbemittel ist selten nur „ein Text“: Es kann eine Broschüre sein, ein Newsletter, eine Anzeige oder Webseitentexte.

Sind die Botschaften gefunden, ist das Medium egal.

Werbetext für Marken und Produkt: KI als Werkzeug, Mensch als System

Die zukunftsfähigste Lösung ist selten „KI oder Mensch“. Es ist fast immer „KI als Werkzeug“ plus menschliche Klarheit.

Im Alltag heißt das:

  • Ein Profi entwickelt Positionierung, Proof, Einwandbehandlung und Handlungsaufforderungen.
  • KI hilft bei Varianten, Formulierungen, kurzen Snippets für Online-Kommunikation und SEO.

So entsteht ein Werbetext, der zu deinen Marken passt und ein Produkt oder eine Leistung glaubwürdig erklärt – ohne langweilige Floskeln.

Nicht, um „schlau zu wirken“, sondern um Botschaften besser zu verankern.

Schlau kauft nicht. Verlangen schon.

Fazit: Ersetzt KI den Werbetexter?

KI ersetzt das Tippen. Sie ersetzt nicht automatisch das, was Entscheidungen herbeiführt. Und das sind immer noch Klarheit, Vertrauen und stimmige Werbebotschaften.

Wenn du KI ausprobiert hast und es blieb ohne Wirkung, ist das kein Zeichen, dass du „zu spät“ bist. Oder noch Nachhilfe bei KI brauchst.

Es ist ein Zeichen, dass du gerade an einer entscheidenden Stelle bist: Deine Kunden wollen deinen
Text lesen. Sie wollen aber auch eigene Ergebnisse.

Und sie wollen, dass du sie ihnen glaubwürdig liefern kannst.

Ein guter Werbetext wird beim Leser auslösen, dass er versteht, vertraut und handelt, weil er dir glaubt.

Vertrauen entsteht, wenn Kommunikation gelingt.

Ich freue mich darauf, von dir zu lesen. 🙂

Dein Ronald

P.S.
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Ronald Brod

Ronald ist Blogger, Experte für Kommunikation und kauft gern Immobilien
Er hat in Kommunikationsabteilungen von Konzernen und Wirtschaftsverbänden gearbeitet, bevor er seine eigenen Unternehmen im Bereich der Immobilienwirtschaft gründete. Mit seiner Expertise berät er heute u.a. Unternehmen in Kommunikations- und Verhandlungsfragen und teilt seine Erfahrungen auf seinem Blog "Kommunikation ist Gold".

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