Nach diesem Beitrag weißt du, wie du mit der richtigen Akquisestrategie und einem professionellen Internetauftritt dein Geschäft trotz aktuell harter Umstände voranbringst.
Das wird jetzt kurz schmerzhaft.
Aber glaub mir: Es wird auch gleich besser.
Du bekommst zu wenig Objekte herein, deine Website bringt keine Eigentümeranfragen und der Markt macht es nicht leichter?
Falls das auf dich zutrifft, solltest du auf jeden Fall bis zum Ende lesen.
Denn es geht aktuell fast allen in der Branche so.
Aber erfreuliche Nachricht: eine Lösung ist kurzfristig machbar.
Die Akquise von Objekten war in den letzten zehn Jahren selten härter als 2026.
In einem Markt mit weniger Transaktionen und mehr Wettbewerb um jeden Alleinauftrag wächst die Sorge, wie man überhaupt noch an neue Objekte kommt.
Die gute Nachricht ist: Das geht aktuell allen so.
Die schlechte Nachricht: Bis du deine Sichtbarkeit wieder ausgebaut hast, wirst du nur selten Eigentümeranfragen über die Website bekommen.
Doch genau hier liegt auch der größte Hebel: Mit einer gezielten Objektakquise-Strategie und verbesserter Online-Sichtbarkeit kannst du den Spieß umdrehen.
In diesem Beitrag erfährst du, welche Schritte wirklich weiterhelfen, um aus Besuchern Auftraggeber zu machen.
Du wirst lernen, deine Objektakquise systematisch anzugehen – von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Maßnahmen zur Objektgewinnung.
Nach diesem Beitrag weißt du, wie du mit der richtigen Akquisestrategie und einem professionellen Internetauftritt dein Geschäft trotz aktuell harter Umstände voranbringen kannst.
Aber eins nach dem anderen:
Wie funktioniert Objektakquise eigentlich genau, und was musst du beachten, damit du erfolgreich Objekte akquirieren kannst?
Objektakquise bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen ein Makler, Projektentwickler oder Bestandshalter an verkaufsbereite Eigentümer und damit an Objekte kommt. Sie ist die Kehrseite der klassischen Objektakquise: Nicht der Käufer ist der Engpass, sondern das, was du ihm anbieten kannst.
Das ist der wichtigste Unterschied zu jeder anderen Branche.
Ein Handwerker sucht Aufträge. Ein Softwareanbieter sucht Nutzer. Ein Makler sucht beides – aber nur eines davon ist knapp.
Käufer und Mietinteressenten sind da. Sie stehen auf den Portalen Schlange. Wer keine Objekte hat, hat trotzdem nichts zu verkaufen.
Deshalb entscheidet sich das Geschäft nicht beim Interessenten, sondern beim Eigentümer. Und der wird nicht akquiriert wie ein Kunde. Er entscheidet sich – meist einmal im Leben, oft unter Druck, fast immer nach einem Vergleich, von dem du nichts mitbekommst.
Objektakquise beginnt nicht mit einer Kontaktliste, sondern mit einem Anlass. Fast jeder Verkauf hat einen. Wer die Anlässe kennt, weiß, wo er suchen muss.
Der entscheidende Punkt: Keiner dieser Anlässe kündigt sich bei dir an. Sie treten ein, wenn sie eintreten. Wer in diesem Moment nicht sichtbar ist, existiert nicht.
Bei der Objektakquise unterscheidet man grundsätzlich zwischen Kaltakquise und Warmakquise.
Diese Begriffe beschreiben, wie vertraut dir der Eigentümer bereits ist:
Zusammengefasst liegt der Unterschied in der Vorgeschichte zum Kontakt: Kalt bedeutet keine Vorkenntnis und Beziehung, warm bedeutet bereits vorhandenes Interesse oder eine bestehende Beziehung.
Beide Formen der Akquise können sinnvoll sein, doch Warmakquise ist meist effizienter und wird oft als angenehmer empfunden – sowohl von dir als Akquisiteur als auch vom Eigentümer.
Es gibt zahlreiche Formen der Objektakquise, von traditionellen Methoden bis hin zu modernen digitalen Strategien.
Welche Akquisemaßnahmen die richtigen sind, hängt von deiner Branche, deiner Zielgruppe und deinen Angeboten ab.
Im Wesentlichen lassen sich jedoch zwei große Kategorien unterscheiden: Outbound-Akquise und Inbound-Akquise.
Outbound-Akquise umfasst alle Aktivitäten, bei denen du aktiv auf den Eigentümer zugehst. Du initiierst also den Kontakt.
Typische Beispiele:
All diese Outbound-Methoden haben gemein, dass du als Unternehmen den ersten Schritt machst.
Sie können bei gewerblichen Eigentümern effektiv sein, sind aber oft zeitaufwändig.
Wichtig ist hier eine gute Vorbereitung: Recherchiere den Ansprechpartner, passe deine Ansprache an seine Branche und Bedürfnisse an und habe ein klares Angebot.
Qualität geht vor Quantität – wahlloses “Kaltakquirieren” ohne Konzept verbrennt eher Kontakte, als dass es Aufträge bringt.
Wie du diesen Moment nach dem Notartermin systematisch nutzt, statt ihn verstreichen zu lassen, steht bei den Empfehlungen nach dem Notartermin.
Inbound-Akquise hingegen bedeutet, dass der Eigentümer selbst den Weg zu dir findet, weil du attraktiv und sichtbar für ihn bist. Hier ein paar Formen der Akquise, die auf Inbound setzen:
Die Akquisestrategie erfolgreicher Unternehmen kombiniert meist mehrere Methoden.
Zum Beispiel kann ein Vertriebsteam im Akquiseprozess sowohl Inbound-Leads (etwa Website-Anfragen) bearbeiten als auch selber gezielt interessante Kontakte anrufen.
Wichtig ist, die für dich effektivsten Kanäle herauszufinden.
Messe den Erfolg jeder Maßnahme mit Kennzahlen (z.B. Anzahl an Leads, Conversion Rate von Kontakt zu Auftrag) und fokussiere dich langfristig auf die Akquise-Wege, die den höchsten Ertrag bringen.
Objektakquise sieht nicht überall gleich aus. Wer das ignoriert, verschickt Anschreiben, die niemanden treffen.
Makler brauchen Alleinaufträge. Ihr Wettbewerb ist lokal und direkt vergleichbar, ihr Hebel ist die Positionierung: Wer für alles zuständig ist, wird für nichts empfohlen.
Projektentwickler akquirieren keine Objekte, sondern Grundstücke – und daneben Kapital. Für sie ist der Online-Auftritt zweifach relevant: Verkäufer prüfen, ob das Projekt realistisch ist, Banken prüfen, ob der Partner es ist.
Gutachter haben den geschlossensten Markt und die größte Lücke. Gerichte und Banken kommen von allein, Privataufträge kommen über Google – oder gar nicht.
Bestandshalter akquirieren off-market. Ihr Ziel ist nicht Reichweite, sondern als erkennbar seriöser und zahlungsfähiger Käufer im Kopf der lokalen Makler zu sein.
Hausverwaltungen gewinnen WEG-Mandate fast ausschließlich über Empfehlung von Beiräten und Eigentümern. Ihre Akquise ist die eigene Kommunikationsqualität im Bestand.
Einer der ersten Schritte, um erfolgreich Objekte zu akquirieren, ist die klare Definition deiner Zielgruppe.
Wenn du nicht genau weißt, wen du ansprechen willst, läufst du Gefahr, ins Leere zu kommunizieren.
Für eine effiziente Objektakquise solltest du dir daher ein möglichst präzises Bild deines idealen Auftraggebers machen.
Eigentümerprofil erstellen: Überlege dir, welche Eigentümer für dich die besten Auftraggeber waren.
Sind es z.B. Kapitalanleger aus einer bestimmten Branche und mit einer bestimmten Firmengröße?
Oder Privatpersonen in einem gewissen Alter mit bestimmten Interessen?
Schreibe typische Merkmale auf: Alter, Wohnort, Objektart, Verkaufsanlass, Zeitdruck, Wissensstand, wer sonst mitentscheidet.
Aus diesen Merkmalen kannst du ein Eigentümerprofil erstellen.
Dieser Persona gibst du einen Namen und Lebenslauf, damit du ein greifbares Bild hast. Zum Beispiel: „Marketing-Agentur Mike, 45, Inhaber einer kleinen Agentur, braucht Unterstützung bei SEO, weil er mehr Leads generieren will.“
Je genauer du diesen Avatar zeichnest, desto gezielter kannst du später kommunizieren.
Es geht nämlich nicht nur darum, Menschen zu erreichen, die zu deinem Ziel passen. Sondern auch diejenigen auszuschließen, die dich nur Zeit kosten aber keinen Umsatz bringen. Der Fachbegriff dafür lautet „De-Marketing“.
Bedürfnisse und Pain Points verstehen: Versetze dich in die Lage des Eigentümers.
Vor welchen Problemen stehen sie, für die dein Angebot eine Lösung bietet?
Was würde ihren Erfolg ausmachen?
Diese Pain Points solltest du in deiner Akquise direkt ansprechen.
Wenn sich ein Interessent verstanden fühlt („Genau das Problem habe ich auch!“), hast du fast schon sein Vertrauen.
Beispiel: Deine Zielgruppe sind Erbengemeinschaften – deren Pain Point: „Wir sind drei Geschwister, keiner wohnt vor Ort, und keiner weiß, was das Haus wert ist oder wer es leerräumt.“ Deine Akquisebotschaft könnte lauten: „Ich begleite Erbengemeinschaften vom ersten Gespräch bis zum Notartermin – auch wenn Sie sich noch nicht einig sind.“ Zack – damit kriegst du Aufmerksamkeit.
Kanal- und Sprachewahl: Die Kenntnis deiner Zielgruppe beeinflusst, über welche Kanäle du sie erreichst und wie du mit ihr sprichst.
Kapitalanleger erreichst du über LinkedIn und Fachportale, mit Zahlen und nüchterner Tonalität.
Ältere Erben und ältere Eigentümer dagegen über die Lokalzeitung, den Steuerberater oder eine Empfehlung aus der Nachbarschaft – dort zählt Ruhe mehr als Reichweite.
Versuche auch, die Sprache deiner Zielgruppe zu sprechen.
Verwende Begriffe, die in ihrer Branche üblich sind, um Kompetenz zu zeigen. Ein Verkäufer nennt sich selbst selten Kunde. Er ist Eigentümer, Erbe, Vermieter oder Bauträger. Wer eine Erbengemeinschaft anschreibt und von Kunden spricht, hat schon verloren. Wer von Miterben spricht, wird gelesen.
Gleichzeitig solltest du Fachjargon aber nur nutzen, wenn dein Gegenüber ihn auch versteht – im Zweifel ist fachliche Klarheit wichtiger als Marketing-Buzzwords.
Wenn du deine Zielgruppe klar definiert hast, steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit deiner Akquise enorm. Du verschwendest weniger Marketingkosten ins Blaue hinein und der Eigentümer fühlt sich direkt angesprochen.
Was eine Website für Immobilienprofis dafür leisten muss, steht an anderer Stelle ausführlich. Hier geht es um das, was davor liegt: die Entscheidung, für welche Suchanfragen du überhaupt gefunden werden willst.
Heutzutage führt kaum ein Weg an einer starken Online-Sichtbarkeit vorbei, wenn du an Objekte kommen willst.
Warum?
Ganz einfach: Bevor sich ein Interessent bei dir meldet, hat er dich idealerweise schon im Internet gefunden und sich ein Bild gemacht. Die allermeisten Eigentümer informieren sich zuerst online über einen Anbieter, bevor sie überhaupt Kontakt aufnehmen.
Deine Website und Online-Profile sind also oft der erste Berührungspunkt auf dem Weg zum Auftrag.
Stell dir deine Website als 24/7-Vertriebler vor.
Wenn deine Seite professionell, modern und überzeugend gestaltet ist, erreichst du damit rund um die Uhr Eigentümer und Vorarbeit leisten.
Wir haben das gerade für ein Dentallabor aus Berlin wieder bewiesen, indem wir den Betrieb in 2. Generation endlich in die Sichtbarkeit gebracht haben. Alle offenen Stellen wurden innerhalb weniger Wochen besetzt. Das Unternehmen zieht jetzt sogar in größere Büros um.
Doch eine veraltete Website ohne relevante Inhalte und ohne Suchmaschinenoptimierung wird in der Flut des Internets untergehen.
Dann landet der Besucher vielleicht doch beim Wettbewerber, weil deine Seite ihn nicht anspricht oder weil er dich bei Google gar nicht findet.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist daher keine Kür, sondern Pflicht.
Indem du für die wichtigen Keywords in deiner Branche weit oben in den Suchergebnissen stehst, wirst du von den richtigen Leuten gefunden.
Zum Beispiel: Jemand sucht nach „Haus geerbt was tun Steuer“ oder „Immobilie verkaufen Scheidung Ablauf“ – stehst du dafür auf Seite eins und bietest gleich eine verständliche Antwort, hast du einen Fuß in der Tür. Und zwar bei jemandem, der noch mit keinem Makler gesprochen hat.
Content ist hier König: Erstelle Inhalte, die genau die Fragen deiner Zielgruppe beantworten (so wie dieser Blogartikel, der genau dich gerade anspricht).
Mit qualitativ hochwertigem Content baust du Vertrauen auf und positionierst dich als Experte, bei dem man gerne kauft.
Neben SEO sind auch Online-Werbung (z.B. Google Ads oder Social Ads) und Social-Media-Präsenz wichtige Bausteine der Online-Sichtbarkeit.
Überlege dir eine konsistente Strategie: Vielleicht klickt ein Interessent erst auf eine Facebook-Anzeige von dir, liest dann einen Blogpost auf deiner Seite, abonniert deinen Newsletter für weitere Tipps und entscheidet sich schließlich nach einigen Wochen, dich anzurufen – all das, weil du präsent und sichtbar warst.
Das ist die Customer Journey in Aktion. Jeder dieser Berührungspunkte erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass aus dem Besucher ein Auftraggeber wird.
Zusammengefasst: Je öfter ein Eigentümer online auf dich stößt, desto höher ist die Chance, dass er dich kontaktiert.
Eine gute Online-Sichtbarkeit führt dazu, dass Eigentümer dich finden, statt dass du sie mühsam suchen musst.
Gerade in unsicheren Zeiten, in denen klassische Vertriebsmethoden schwerer fruchten, kannst du durch Online-Kanäle kontinuierlich Eigentümer erreichen.
Sorge also dafür, dass deine Website und Online-Profile auf dem neuesten Stand sind, mobil funktionieren, Vertrauen schaffen und klar zur Kontaktaufnahme auffordern (Call-to-Action!).
Dann kommen Anfragen, ohne dass du telefonierst.
Akquise richtig betreiben heißt vor allem, strukturiert und professionell vorzugehen, anstatt wahllos drauflos zu sprinten.
Folgende Tipps helfen dir dabei, deine Akquise effektiv zu gestalten:
Kurzum: Erfolgreiche Akquise ist kein Hexenwerk, aber sie erfordert Systematik, Ausdauer und die Fähigkeit, sich in den Eigentümer hineinzuversetzen. Mit der richtigen Einstellung – nämlich dem Willen, anderen zu helfen, statt ihnen nur etwas aufzuschwatzen – legst du die Basis, um positiv wahrgenommen zu werden und letztlich Aufträge zu bekommen.
Vorweg: Die Texte entscheiden mehr als der Kanal. Was ein Anschreiben an Eigentümer leisten muss, steht im Leitfaden zum Copywriting für Immobilienunternehmen – dort findest du ein Vorher-Nachher genau für diesen Fall.
Angenommen, du betreibst schon aktiv Objektakquise – wie findest du heraus, was gut läuft und wo du nachjustieren solltest?
Hier kommen Kennzahlen und kontinuierliche Optimierung ins Spiel.
Was gemessen wird, kann verbessert werden.
Die zentrale Kennzahl ist deine Kosten je Alleinauftrag: alle Akquisekosten eines Zeitraums geteilt durch die Zahl der Alleinaufträge, die du in dieser Zeit gewonnen hast. Portalgebühren gehören dort nicht hinein – die zahlst du für den Verkauf, nicht für den Einkauf.
Beispiel: Du gibst im Jahr 12.000 Euro für Website, Anschreiben und Sichtbarkeit aus und gewinnst darüber acht Alleinaufträge. Dann kostet dich ein Auftrag 1.500 Euro.
Dieser Wert ist aber nur im Kontext sinnvoll: Vergleiche ihn mit deiner durchschnittlichen Provision. Bei 450.000 Euro Objektwert und 3,57 Prozent sind das rund 16.000 Euro je Abschluss – der Auftrag für 1.500 Euro rechnet sich damit zehnfach. Ist der Wert zu hoch, ist deine Akquise ineffizient – du verbrennst Geld.
Weitere nützliche Kennzahlen sind die Konversionsrate (Conversion Rate) in den einzelnen Stufen der Customer Journey. Zum Beispiel:
Indem du diese Zahlen trackst, erkennst du künftige Engpässe.
Vielleicht stellst du fest, dass zwar viele Besucher auf deine Website kommen (Besucherrate hoch), aber nur wenige anfragen – dann stimmt etwas mit der Seite nicht (Inhalt, Usability oder Call-to-Action optimieren!).
Oder du bekommst viele Bewertungsanfragen, aber kaum eine wird ein Auftrag – dann könnte es an deiner Nachfass-Strategie oder Angebotspräsentation liegen.
A/B-Tests und Verbesserungen: Optimiere deine Akquise-Schritte wie ein Wissenschaftler.
Teste z.B. zwei Varianten deiner Kontakt-E-Mail an Leads (freundlicher Ton vs. mehr Dringlichkeit) und schau, welche öfter beantwortet wird.
Teste verschiedene Werbebotschaften, Landingpages oder Gesprächsansätze im Telefonat.
So findest du nach und nach heraus, was bei deiner Zielgruppe am besten ankommt.
Selbst kleine Änderungen können die Conversion erheblich steigern – eine um 1 % höhere Conversion Rate bei 1000 Website-Besuchern bedeutet 10 Anfragen mehr im Monat!
Automatisieren, wo möglich: Einige Teile des Akquiseprozesses lassen sich automatisieren, um dich zu entlasten. Beispielsweise kannst du E-Mail-Sequenzen einrichten, die neuen Newsletter-Abonnenten automatisch in regelmäßigen Abständen wertvolle Infos schicken (Stichwort: Marketing Automation).
Oder ein Chatbot auf deiner Webseite beantwortet häufige Fragen sofort und sammelt schon mal Kontaktinfos. Automatisierung ersetzt nicht den persönlichen Kontakt, aber sie kann die Kontaktaufnahme vorbereiten und beschleunigen.
So hast du mehr Zeit, dich um die heißesten Leads persönlich zu kümmern.
Feedback einholen: Frage jeden neuen Auftraggeber, wie er zu dir gefunden hat und was sie im Prozess überzeugt oder vielleicht fast abgeschreckt hätte.
Aus solchen Feedbacks kannst du viel lernen, um deinen Akquiseprozess zu verbessern. Vielleicht loben Verkäufer deine schnelle Reaktionszeit – das solltest du beibehalten. Oder sie erwähnen, dass sie gerne mehr Referenzen gesehen hätten – dann bau so etwas zukünftig ein.
Am Ende ist Objektakquise optimieren ein fortlaufender Prozess. Ruhe dich nicht auf Erfolgen aus, sondern suche immer nach Möglichkeiten, noch effektiver zu werden. Wenn du kontinuierlich misst, lernst und verbesserst, werden deine Akquisemaßnahmen immer zielgenauer – was sich unmittelbar auf deinen Umsatz auswirkt.
Bei aller Begeisterung für neue Aufträge darf ein Aspekt nie vergessen werden: die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Gerade die Kaltakquise stößt in Deutschland schnell an gesetzliche Grenzen, insbesondere bei privaten Eigentümern. Hier die wichtigsten Punkte, die du kennen solltest:
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG): Dieses Gesetz schützt Verbraucher vor aufdringlicher oder unlauterer Werbung.
Laut UWG ist Telefonakquise bei Privatpersonen ohne ausdrückliche Einwilligung verboten.
Das heißt, du darfst nicht einfach irgendwen zuhause anrufen und deine Produkte oder Dienstleistungen anpreisen – das wäre unlauterer Wettbewerb und kann Abmahnungen und Strafen nach sich ziehen.
Ähnliches gilt für unaufgeforderte Werbe-E-Mails an private Eigentümer: Ohne vorheriges Opt-in (z.B. Anmeldung zum Newsletter) ist das Versenden von Werbemails unzulässig (und verstößt neben dem UWG auch gegen die DSGVO-Spam-Regeln).
Kaltakquise bei gewerblichen Eigentümern: Etwas anders sieht es dort aus, etwa bei Hausverwaltungen oder Bestandsgesellschaften.
Hier lässt das UWG unter bestimmten Umständen eine erste telefonische Kontaktaufnahme zu, wenn ein sogenanntes mutmaßliches Interesse besteht.
Beispielsweise: Du rufst als Anbieter von Maschinen einen Industriebetrieb an, der solche Maschinen vermutlich benötigt – dann könnte das zulässig sein.
Trotzdem ist Vorsicht geboten: Die Grenzen sind fließend und auch Geschäftsführer von kleinen Unternehmen reagieren zunehmend genervt auf Cold Calls, wenn sie keine Beziehung zu dir haben.
Im Zweifel schickst du auch dort vorab eine kurze E-Mail oder über LinkedIn einen Kontakt anbahnen, statt direkt anzurufen.
Akquise per Post: Das Versenden von Werbebriefen ist in Deutschland weniger streng reglementiert.
Einen Eigentümer per Post anzuschreiben, ist grundsätzlich erlaubt, solange es nicht exzessiv oder belästigend wird. Viele Makler setzen deshalb auf postalische Anschreiben, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Erfolgsquoten sind allerdings oft gering – ein Brief ohne vorherige Beziehung wandert schnell in den Papierkorb.
Dennoch kann ein gut gemachtes Anschreiben mit personalisiertem Inhalt und klarem Mehrwert ein Türöffner sein, vor allem wenn die Konkurrenz sich nur digital meldet.
Wettbewerbsrecht und Fairness: Auch wenn es nicht direkt verboten ist, solltest du bei der Akquise immer fair bleiben. Verleumdungen über Wettbewerber, irreführende Versprechen oder aggressives Drängen schaden nicht nur deinem Ruf, sie können auch juristische Folgen haben. Im Zweifel bringt dir eine ruhige, ehrliche Ansprache langfristig sowieso die besseren Aufträge.
Double-Opt-In und Datenschutz: Sobald du personenbezogene Daten erhebst – etwa E-Mail-Adressen über ein Newsletter-Formular – greift die DSGVO.
Achte also darauf, dass Interessenten aktiv einwilligen (z.B. durch Double-Opt-In beim Newsletter, wo der Nutzer seine Anmeldung nochmal per Klick bestätigt). Kommuniziere transparent, wofür du die Daten nutzt. Ein sauberer Umgang mit Daten schafft Vertrauen und bewahrt dich vor Abmahnungen.
Die Quintessenz: Akquise richtig betreiben heißt auch, legal und respektvoll zu handeln. Setze lieber auf Warmakquiseund Inbound-Strategien, wo der Eigentümer von sich aus auf dich zukommt. So umgehst du rechtliche Fallstricke weitgehend. Sollte Kaltakquise im Einzelfall nötig sein (etwa bei Portfolio-Transaktionen), informiere dich genau über die aktuellen Gesetze oder hole rechtlichen Rat ein, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ohne Online-Präsenz geht wenig: Eine aktuelle, mobilfreundliche Website und gute Platzierungen in Suchmaschinen sind heute Grundvoraussetzung, um überhaupt gefunden zu werden. Objektakquise fängt online an – investiere in deine Sichtbarkeit.
Zielgruppe genau kennen: Definiere, wen du ansprechen willst. Je klarer du deine Zielgruppe und deren Bedürfnisse verstehst, desto gezielter und erfolgreicher kannst du deine Akquisemaßnahmen ausrichten.
Kaltakquise vs. Warmakquise: Setze bevorzugt auf Warmakquise und Inbound-Strategien (z.B. Content-Marketing, Empfehlungen), da hier bereits ein Vertrauensvorschuss besteht. Kaltakquise kann bei gewerblichen Eigentümern zwar funktionieren, sollte aber mit Bedacht und Kenntnis der rechtlichen Grenzen (UWG) eingesetzt werden.
Kontinuität und Nachfassen: Ein Alleinauftrag entsteht selten über Nacht. Bleibe kontinuierlich am Ball, bleibe bei Eigentümern über mehrere Kanäle in Erinnerung und gib nicht nach dem ersten Versuch auf. Freundliches Dranbleiben zahlt sich aus.
Messen und Optimieren: Überwache wichtige Kennzahlen wie Conversion Rate oder CAC. Teste verschiedene Ansätze, lerne aus jedem Kontakt und verbessere deinen Prozess laufend. Schon kleine Verbesserungen bringen mehr Aufträge.
Professionelle Hilfe nutzen: Scheue dich nicht, Experten hinzuzuziehen. Eine erfahrene Agentur kann dich bei Webdesign, SEO und Marketing unterstützen. Oft lohnt es sich, in Profis zu investieren, um schneller an dein Ziel zu kommen – nämlich kontinuierlich an neue Objekte kommen und dein Unternehmen langfristig wachsen zu lassen.
Mit diesen Erkenntnissen bist du bestens gerüstet, deine Objektakquise richtig anzugehen und auf das nächste Level zu heben.
Denke daran: Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Setze heute noch eine kleine Maßnahme um – sei es, deine Website zu überarbeiten, einen interessanten Blogpost zu planen oder einen ehemaligen Kontakt anzurufen.
Die Summe dieser Schritte wird dir schon bald neue Aufträge bringen.
Falls ich dir mit einem kurzen Schulterblick auf deine Online-Medien helfen kann, trag dich einfach hier ein und sprechen darüber, wie du online an die Objekte kommst, die du haben willst.
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