30 Ideen für deinen Eigentümer- und Investoren-Newsletter

Hast du auch schon mal darüber nachgedacht, interne Newsletter für deine Mitarbeiter anzubieten?

Doch die Frage blieb offen: Wie macht man Mitarbeiter-Newsletter spannend und nützlich?

So das wichtige Informationen allen zugänglich sind UND gelesen werden?

Inhalt

Der Verkaufsanlass tritt selten dann ein, wenn du gerade anrufst.

Er tritt ein, wenn er eintritt: beim Erbfall, bei der Trennung, wenn die Sanierungsrechnung kommt oder die Anschlussfinanzierung ansteht.

Zwischen deinem letzten Kontakt und diesem Moment liegen im Schnitt Jahre.

Wer bis dahin präsent bleibt, bekommt den Anruf. Wer nicht, erfährt nie, dass es ihn gab.

Genau dafür ist ein Newsletter an Eigentümer und Investoren da. Nicht um zu verkaufen – um in Erinnerung zu bleiben, bis verkauft wird.

Das Problem ist fast nie der Aufwand. Es ist die leere Seite: Worüber soll man denn monatlich schreiben?

Hier sind 30 Antworten darauf.

30 kreative Newsletter Ideen

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Was einen Eigentümer-Newsletter von jedem anderen unterscheidet

Deine Empfänger sind keine Interessenten. Die meisten wollen gerade gar nichts verkaufen.

Das ändert alles: Ein Newsletter, der Objekte anbietet, wird abbestellt. Einer, der etwas erklärt, wird gelesen – und weitergeleitet.

Die Faustregel lautet 90 zu 10. Neun von zehn Ausgaben informieren, eine darf ein Angebot enthalten. Wer das umdreht, verliert die Liste.

Marktzahlen aus deinem Gebiet

Ein Newsletter braucht einen Ort, an dem Menschen sich eintragen können. Wie der aussehen muss, steht bei der Website für Immobilienprofis.

Der stärkste Block. Niemand sonst hat diese Zahlen so nah am Empfänger.

1. Was diesen Monat in der Straße verkauft wurde

Anonymisiert, aber konkret: Baujahr, Größe, Zustand, erzielter Preis. Kein Eigentümer überliest das.

2. Angebotspreis gegen Abschlusspreis

Die Differenz sagt mehr über den Markt als jede Prognose.

3. Wie lange Objekte aktuell brauchen

Vermarktungsdauer im Vergleich zum Vorjahr, für dein Gebiet.

4. Was Käufer gerade suchen und nicht finden

Aus deinen eigenen Anfragen. Für einen Eigentümer die interessanteste Information überhaupt.

5. Mieten je Quadratmeter, nach Baujahr getrennt

Für Kapitalanleger die Kennzahl, auf die alles andere aufbaut.

6. Der Ausreißer des Monats

Ein Objekt, das deutlich über oder unter Erwartung lag – mit deiner Einschätzung, woran es lag.

Recht, Steuern, Förderung

Der Block, der am häufigsten weitergeleitet wird.

7. Was sich zum Jahreswechsel ändert

8. Die Zehnjahresfrist, in verständlich

Fast jeder kennt sie ungefähr. Kaum jemand kennt die Ausnahmen.

9. Neue Förderprogramme und wer sie bekommt

10. Was das Gebäudeenergiegesetz konkret bedeutet

Ausführlich dazu: was das Heizungsgesetz für Hausbesitzer heißt.

11. Ein Urteil, das Vermieter betrifft

12. Was bei Schenkung und Übertragung zu beachten ist

13. Grundsteuer: was auf dem Bescheid wirklich steht

Für Vermieter und Bestandshalter

14. Wie ein Mieterwechsel günstiger wird

15. Modernisierungsumlage richtig erklärt

16. Was eine Nebenkostenabrechnung enthalten muss

17. Handwerker, die zuverlässig sind

Der praktischste Punkt der ganzen Liste. Und der, für den man dich anruft.

18. Instandhaltungsrücklage: welche Höhe realistisch ist

19. Wann sich eine energetische Sanierung rechnet

Aus deiner Praxis

Der Block, der aus Information Vertrauen macht.

20. Ein Verkauf von Anfang bis Notartermin

Was gut lief, was nicht. Besonders das, was nicht.

21. Eine Erbengemeinschaft, die sich geeinigt hat

22. Ein Objekt, das ich nicht übernommen habe – und warum

Nichts baut mehr Vertrauen auf als ein abgelehnter Auftrag mit Begründung.

23. Der häufigste Fehler beim Besichtigungstermin

24. Was mich dieses Jahr überrascht hat

Für Investoren

25. Rendite gerechnet, nicht behauptet

Ein reales Objekt, alle Nebenkosten, ehrliche Zahlen.

26. Wie sich Finanzierungskonditionen entwickelt haben

27. Ein Vergleich zweier Lagen über zehn Jahre

28. Was Banken derzeit sehen wollen

Persönlich

29. Ein Buch, das dir weitergeholfen hat

30. Wofür du gerade selbst keine Lösung hast

Der ungewöhnlichste Punkt – und der mit den meisten Antworten. Wer eine offene Frage stellt, bekommt Rückmeldungen statt Stille.

Wie oft, wie lang, an wen

Wie oft: Einmal im Monat reicht. Wer wöchentlich schreibt, hat nach acht Wochen nichts mehr zu sagen.

Wie lang: Kurz genug für zwei Minuten am Handy. Ein Thema pro Ausgabe schlägt fünf.

An wen: Jeder, der jemals bei dir gekauft, verkauft oder auch nur eine Bewertung angefragt hat. Diese Liste ist mehr wert als jedes Portalabonnement – wie du sie systematisch aufbaust, steht in der Objektakquise für Immobilienprofis.

Womit: Ein einfaches Versandprogramm genügt. Die Technik ist nie das Problem.

Der Fehler, der die meisten Newsletter beendet

Sie klingen nach Unternehmen.

„Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können“ liest niemand freiwillig. „Letzte Woche saß ich bei einer Familie am Küchentisch, die sich seit zwei Jahren nicht einig wird“ schon.

Schreib, wie du sprichst. Ein Newsletter ist keine Pressemitteilung, sondern ein Brief an jemanden, den du kennst. Wie das im Detail funktioniert, steht im Leitfaden zum Copywriting für Immobilienunternehmen.

Und wenn du einmal einen Blick von außen auf deine Kommunikation willst: Im Kommunikations-Check schauen wir gemeinsam drauf – 30 Minuten, kostenlos.

Ronald Brod

Ronald ist Blogger, Experte für Kommunikation und kauft gern Immobilien
Er hat in Kommunikationsabteilungen von Konzernen und Wirtschaftsverbänden gearbeitet, bevor er seine eigenen Unternehmen im Bereich der Immobilienwirtschaft gründete. Mit seiner Expertise berät er heute u.a. Unternehmen in Kommunikations- und Verhandlungsfragen und teilt seine Erfahrungen auf seinem Blog "Kommunikation ist Gold".

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